Selbsthilfetagung erste Präsenzveranstaltung seit der Corona-Krise

Vom 11. bis 13. September fand die Selbsthilfetagung des Mukoviszidose e.V. vor Ort in Bonn statt. Sprecherinnen und Sprecher der Regionalgruppen des Vereins waren eingeladen, Erfahrungen auszutauschen und Neues aus der Vereinsarbeit zu lernen. Die Beteiligten hatten sich bewusst für eine Präsenzveranstaltung entschieden, um so mehr vom persönlichen Austausch zu profitieren. Die Tagung fand daher unter einem neuen Hygienekonzept statt.

Selbsthilfetagung - mit viel Abstand möglich
Selbsthilfetagung – mit viel Abstand möglich

Persönlicher Austausch lebt von der Begegnung und vom Miteinander im persönlichen Gespräch. Auf dieses persönliche Miteinander und den gegenseitigen Austausch freuten sich fast 20 Teilnehmer*innen bei der ersten Präsenz-Selbsthilfetagung seit Anfang des Jahres. Da am Wochenende viel Sonnenschein und Wärme vorherrschten, konnten die Ansprechpartner*innen der Regionalgruppen und Selbsthilfevereine in den Pausen und beim Essen die schöne Umgebung des Tagungshauses genießen und nach dem Tagungsprogramm ein corona-gerechtes Kultur und Konzert-Programm in der weitläufigen Bonner Rheinaue besuchen.

Hygienekonzept für die Veranstaltung

Das Hygienekonzept sah einen großen Raum mit sehr weiten Abständen, Mundschutz außerhalb vom SitzPlatz, eigenen Desinfektionsmittelflaschen für jede*n Teilnehmer*in vor und wurde ergänzt durch ein Tagungsrestaurant, das die Hygieneregeln gut umsetzte, sodass sich alle wohlfühlten.

Außerhalb vom Platz wurde Maske getragen.
Außerhalb vom Platz wurde Maske getragen.

„Ich bevorzuge Präsenzveranstaltungen, da mir der Austausch nach den Informationen sehr wichtig ist. Nach einem Online Seminar ist der PC aus und ich bin mit meinen Gedanken allein“, so eine Teilnehmerin der Tagung. „Wenn ich körperlich aus dem Haus bin, bin ich auch im Kopf besser bei der Sache!“. Dies zeigte sich auch an den vielen Gesprächen während der Pausen und beim Essen. Besonders die neuen Selbsthilfeaktiven sahen den direkten Kontakt als „unschätzbaren Wert“ und fühlten sich im Kreis der erfahrenen Selbsthilfeaktiven, auch unter Beachtung der Abstandsregeln, sehr wohl und gut aufgenommen.

Abwechslungsreiches Programm

Dem großen Bedürfnis nach persönlichem Austausch wurde im Programm der Regio-Tagung Rechnung getragen und die Sprecher*innen konnten sich zu den virtuellen Gruppenangeboten ebenso austauschen wie zu ihren Aktivitäten in der Region und wie diese in unseren „besonderen“ Zeiten umgesetzt werden können. Neben dem Austausch stand die App muko.connect des Mukoviszidose e.V. und Informationen über den neuen CFTR-Modulatoren Kaftrio sowie die Zertifizierung der Ambulanzen auf dem Programm. Alle Teilnehmer*innen hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen und auch im persönlichen Gespräch Wichtiges von den Referentinnen zu erfahren.

Austausch im Freien bei schönstem Wetter
Austausch im Freien bei schönstem Wetter

Videokonferenzen weiterhin wichtig

Auch wenn es schöner ist, sich persönlich zu treffen, bieten Videokonferenzen doch eine Möglichkeit, neben den Präsenzveranstaltungen aktuelle Informationen zu vermitteln und im Kontakt zu bleiben. So ist für die nächste Zeit geplant, den Sprecher*innen das nötige Know how näher zu bringen, um souverän Videokonferenzen zu leiten.

Mehr zur Selbsthilfearbeit im Mukoviszidose e.V.

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